Umweltfreundliche 3D-Brillen

Posted on April 1st, 2010 in 3D-Brillen

Momentan braucht man noch 3D-Brillen um 3D-Filme genießen zu können. Da sich dies wahrscheinlich nicht so schnell ändern wird, muss nun zumindestens die Nutzung der Brillen optimiert werden. Und das nicht nur im ergonomischen Sinne, sondern auch im ökologischen.

Weltweit kamen beispielsweise bei den beiden Blockbustern Avatar und Alice im Wunderland über 10 Millionen 3D-Kinobrillen zum Einsatz, von denen ein Großteil am Ende der Vorstellung entsorgt werden musste. Diesem Problem haben sich nun zwei US-Unternehmen angenommen.

So haben die beiden Unternehmen Cereplast und Oculus 3D eine kompostierbare 3D-Polarisationsbrille entwickelt. In lediglich 180 Tagen soll diese 3D-Brille abgebaut sein und das ohne chemische Zusatzstoffe. Ermöglicht werden soll dies durch die Materialien, aus denen die Brille besteht. Es kommt nämlich für das Harzgehäuse der Brille Polymilchsäure (PLA) zum Einsatz. Dieser biokompatibel „Kunststoff-Gemisch“ besteht aus vielen chemisch aneinander gebundenen Milchsäuremoleküle und wird heute schon bei vielen anderen Produkten eingesetzt, wie beispielsweise bei Bechern, Kugelschreibern oder Verpackungen aller Art.

Ausgeliefert werden sollen diese Öko-Brillen im Sommer an die Kinobetreiber.

Quelle: c’t Magazin Ausgabe 8 2010 vom 19.03.2010


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